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Grund­la­ge für die Fest­stel­lung Ihres Gra­des der Behin­de­rung (GdB): Versorgungsmedizinverordnung

Die Ver­sor­gungs­me­di­zin­ver­ord­nung (Vers­MedV) ent­hält soge­nann­te ver­sor­gungs­me­di­zi­ni­sche Grundsätze.

Das bedeu­tet, dass sie wich­ti­ge Grund­sät­ze für die Fest­stel­lung u.a. eines Gra­des der Behin­de­rung enthält.

Sie ist zu die­sem Zweck eine ver­bind­li­che Norm für (ver­sor­gungs-) ärzt­li­che Gutachter.

Die Ver­ord­nung soll hel­fen, die ver­schie­de­nen Aus­wir­kun­gen von bestimm­ten Gesund­heits­stö­run­gen auf den All­tag, oder wie es auch heißt „auf die Teil­ha­be am Leben in der Gesell­schaft”, sach­ge­recht zu bewerten.

Das heißt, dass Sie zunächst natür­lich dar­auf ach­ten müs­sen, dass dem Amt alle Dia­gno­sen bekannt werden.

Dann soll­ten Sie aber zusätz­lich auch noch die kon­kre­ten Aus­wir­kun­gen Ihrer Erkran­kun­gen auf Ihren pri­va­ten und beruf­li­chen All­tag deut­lich machen.

Let­zend­lich sind die­se Aus­wir­kun­gen auf Ihr Leben ent­schei­dend und nicht allein die Diagnosen.

Denn Sie kön­nen genau die glei­che Dia­gno­se haben wie z.B. Ihr Nach­bar, aber viel­leicht ist die Erkran­kung bei Ihnen wei­ter fortgeschritten?

Mög­li­cher­wei­se haben Sie mehr Schmer­zen oder Bewegungseinschränkungen?

Oder kön­nen sich auf­grund Ihrer Erkran­kung schlech­ter kon­zen­trie­ren oder schlech­ter schla­fen etc.?

Dann steht Ihnen, trotz genau der­sel­ben Grund­er­kran­kung, unter Umstän­den die Fest­stel­lung eines höhe­ren Gra­des der Behin­de­rung zu.

Vie­le Krank­heits­aus­wir­kun­gen sieht man nicht auf den ers­ten Blick und die Ein­schrän­kun­gen ken­nen Sie zunächst sel­ber am besten.

Des­we­gen soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass das Amt, die Ärz­te und die Gut­ach­ter von Anfang an alle not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen dar­über bekommen.

Dies kön­nen idea­ler­wei­se Mes­sun­gen oder Aus­füh­run­gen von Ärz­ten zu den Aus­wir­kun­gen Ihrer Erkran­kung im All­tag sein, aber zunächst nicht zuletzt auch Ihre eige­nen Schilderungen.

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